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Unternehmen
sind heute trotz turbulenter Umfeldeinflüsse gezwungen langfristige
und nur schwer revidierbare Standort- und Allokations-entscheidungen
zu treffen. Die Folge ist, dass in einzelnen Märkten, an einzelnen
Standorten oder in Bereichen eines Standortes erhebliche Leerkosten
realisiert werden, während auf der anderen Seite Kapazitäts-engpässe
auftreten. Dies ist insbesondere ein Problem langlebiger und umfangreicher
Investitionen, die in der Regel als "immobil" anzusehen sind.
Die Zielsetzung des Verbundprojektes ProMotion ist daher die Erhöhung
der Mobilität von Produktionssystemen. Auf diese Weise können
die Freiheitsgrade einzelwirtschaftlicher Güterallokation erhöht
und somit die Risiken turbulenter Märkte moderiert werden.
Gegenstand des Vorhabens sind dabei sowohl Lösungen zur Erhöhung
der Mobilität an einem Standort (innere Mobilität) als auch
die Mobilität zwischen Standorten (äußere Mobilität).
Grundlage des Vorhabens ist die technische Gestaltung von Anlagen, der
Aufbau von Fabriksteuerungssystemen und die Entwicklung von Gebäudekonzepten,
die die Mobilität von Produktionssystemen ermöglichen. Aufbauend
auf diesen Ergebnissen werden Logistik- und Entscheidungssysteme entworfen,
die eine effiziente Nutzung mobiler Produktionssysteme zulassen. Die
Ergebnisse des Vorhabens werden in Form zweier Integrationsszenarien
realisiert.
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